News vom Boot und von der kleinen großen Fahrt

St. Martin - Britisch Virgin Islands - KUBA! 28.01. - 11.02.2017

Martinique, Windward Islands bis St.Martin, Leeward Islands, 14.01. - 28.01.2017

Barbados 29.12.2016 - 10.01.2017

Atlantic Crossing

Zusammenfassung der Zeit vom 26. Oktober bis 06. Dezember

La Gomera, 10.12.2016

 

Ich habe in den letzten Wochen nicht die Ruhe und die Zeit gehabt, diesen Blog up to date zu halten, deswegen hier in aller Kürze eine Zusammenfassung, was seit dem letzen Eintrag aus Sardinien so passiert ist:

Von Cagliari bin ich weiter Richtung Westen gefahren, wie üblich gegen die Winde, auch haben mich manche Wettervorhersagen ziemlich gefoppt. Zwei Mal musste ich die Weiterfahrt in Richtung Mallorca abbrechen, weil anstelle der prognostizierten Nord-Ost-Winde auf See nur Nord-West-Wind zu finden waren - 6-7 Beaufort gegen an ist nicht schön, so habe ich mich lieber in einer geschützen Bucht am Südwest-Zipfel von Sardinien versteckt und auf bessere Zeiten gewartet.

Ein paar Tage habe ich dann in Porto Colom verbracht, auf ein günstiges Wetterfenster gewartet, um nach Cartagena, einer schönen Stadt am Festland von Spanien, zu segeln. Auch hier gab es ein paar Tage Pause, die ich zum Wäschewaschen, etwas Boatcare und Sightseeing genutzt habe. Dort bin ich am 7.November angekommen.

Leider hatte sich auch mein Baustellen-Outdoorhändy verabschiedet, ein Tribut an die rauen Wetterbdingungen, ein Repararturversuch ist gescheitert, so musste ich mich auf die Suche nach einem neuen, möglichst günstigen Smartphone begeben, was letztendlich dann einen ganzen Tag gekostet hat.

Weiter ging es am 10.November nach Malaga/Marina Benalmadena, dort hatte ich einen Termin, um meine nächsten Mitsegler zu empfangen. Es war sehr knapp kalkuliert, aber eine frühere Abfahrt aus Catania war wegen sehr ungünstiger Winde nicht möglich. Letztendlich habe ich es gerade so geschafft, dort noch rechtzeitig anzukommen: Eine Stunde, nachdem ich angelegt hatte, konnte ich Jutta und Ralph, meine MitseglerInnen für die nächsten zwei (Jutta) bzw. fast drei (Ralph) Wochen an Bord begrüßen. Eine späte Brotzeit nach Mitternacht mit leckerem deutschen Brot (danke nochmal, Ralph!), dann sind wir alle drei erschöpft in die Kojen gefallen.

Weiterfahrt über Marbella nach Gibraltar, dort haben wir uns drei Tage Zeit genommen für eine ausführliche Besichtigung dieses durch seine geographische Lage doch sehr besonderen Ortes. Es war sehr schön für mich, auch mal wieder in Gesellschaft eine Stadt zu erkunden, die Wochen davor war ich ja meist alleine unterwegs.

Am Mittwoch, den 16. November ging es dann Morgens um acht Uhr, drei Stunden nach Hochwasser Gibraltar, auf See. Es war ein großartiges Gefühl, die Meerenge zu durchfahren und in den Atlantik zu segeln - Kurs Madeira, ungefähr 600 Seemeilen westlich von uns im Atlantik. Wir hatten anfangs starke, aber durchaus machbare Winde aus Ost. Trotz sehr defensiver Besegelung hatten wir ein flotte Fahrt, mussten uns aber auch beeilen, da das Wetterfenster mit günstigen östlichen Winden nicht so groß war und für den kommenden Sonntag im Seegebiet Madeira eine Winddrehung auf West vorhergesagt war.

Es folgte Atlantiksegeln vom Feinsten mit auf moderat abflauenden Ostwinden, nach und nach habe ich ausgerefft, nachlassender Welle und der beeindruckenden Atlantikdünung. Im Laufe des nächsten Tages hat sich die Bordroutine etabliert, auch die Crew konnte dann mehr (Jutta) oder weniger (Ralph) diesen Hochseetörn genießen, Traumsegeln bei Traumbedingungen, tagsüber über 20°C an Bord, mit faszinierenden Wolkenbildern und mondhellen Nächten.

Letzendlich haben wir es auch fast geschafft, mit den guten Winden diese Atlantikinsel zu erreichen: Am Sonntag Morgen, leider früher als die Wetterprognosen es vorhergesagt haben und auch zu für für uns, gab es dann den Dreher auf West, es half nichts, Segel bergen und Motor an. 30 Seemeilen grausames Gegenangeknalle bei zunehmender Welle mussten wir ertragen, bevor wir dann am späten Nachmittag in Porto Santo, der Nachbarinsel von Madeira, in der vom internationalen Fahrtenseglerflair geprägten Marina etwas erschöpft, aber stolz und zufrieden angelegt haben.

 

Catania - Cagliari, von Sizilien nach Sardinien, 15.10.2016 - 22.10.2016

Catania ist ein guter Hafen, um, von der Adria oder dem ionischen Meer kommend, je nach Wettersituation über die Straße von Messina oder aber an der Südostspitze Siziliens vorbei über die Straße von Sizilien Richtung Sardinien oder zu den Balearen zu kommen. Da bei unserer Abfahrt nördliche Winde herrschen, funktioniert die Straße von Messina für uns nicht, es gibt dort eine gewaltige Düse, da die Durchfahrt sehr eng ist, habe ich 2006 kennengelernt. Fünf Meilen davor: Flaute, in der Straße: 2tes Reff (~5 Bft.), fünf Meilen danach: Flaute, dazu kommen starke Strömungen.

Bei noch fast sommerlichen Temperaturen, aber sehr wechselhaften Winden segeln, motorsegeln oder motoren wir nach Schiffseinweisung und Übungen unter Maschine an der Südwestküste Siziliens entlang Richtung Sardinien, Generalkurs Nord-West.

Nicht weit weg liegen Malta und Lampedusa, auch aus Meldungen über Flüchtlinge, die gerettet wurden oder aber bei der Überfahrt ums Leben gekommen sind, bekannt, für mich ein beklemmendes Gefühl. Wir halten uns dicht an der Küste, auch um nicht in die schwierige Lage zu kommen, Hilfe leisten zu müssen, da mein Schiff dazu einfach viel zu klein ist, auf der anderen Seite es aber auch nicht geht, Menschen beim Ertrinken zuzusehen. Mein innerlicher Kompromis für so eine in diesen Gewässern durchaus mögliche Begegnung ist, zumindest in der Nähe zu bleiben, profesionelle Hilfe über die MRCC (Maritime Rescue Coordination Center)-Küstenfunkstellen anzufordern und Schwimmwesten und Rettungsinsel bereit zu stellen. Zu meinem Glück begegen wir keinen Booten in Seenot, auch wenn bestimmt nicht weit von unserer Position bei ruhigen Seebedingungen in dieser Zeit Menschen über das Meer unterwegs sind, auf der verzweifelten Suche nach einem sicheren und besseren Leben.

Nach zwei Tagen erreichen wir Isola Favignana, zur Inselgruppe der Isole Egadi gehörend. Obwohl wohl alle drei an Bord Lust hätten, sich an Land mal die Beine zu vertreten und die Insel anzusehen, belassen wir es bei einer kleiner Hafenrundfahrt und sparen uns die 40 Euro Marinagebühr für ein 11,4m Boot, wohlgemerkt in der Nachsaison, scheint ein beliebtes Ziel zu sein...

Wir fahren ein paar Meilen weiter zur Nordspitze der Insel und entdecken ein Bojenfeld, eine wunderbare Gelegenheit, um mit meiner Crew Anlegen an der Boje zu üben. Schließlich hängt das Boot gut und es folgt ein relaxter Nachmittag mit Baden, Bootbasteln und chillen. Die wohl unvermeindlichen Angler in ihren Mickey-Maus-Booten gibt es auch hier und wieder sind die besten Fische anscheinend direkt unter meinem Schiff zu finden - ein gleichsam eigenartiges wie lästiges Völkchen, diese Hobbyangler, wo wir doch einfach gerne nur unsere Ruhe hätten.

Jenseits meiner kleinen Fahrt

Im Hafenbecken von Catania lagen zwei große Rettungsschiffe, ein offizielles SAR (Search and Rescue)-Boot und ein anderes, dass wohl privat betrieben wird, eine deutliche Erinnerung, wie gut es mir geht, während quasi hier um die Ecke fast jeden Tag viele Menschen auf ungeeigneten Booten mit sehr großem Risiko versuchen, sich von Libyen und Ägypten kommend in Europa in Sicherheit zu bringen und sich in diesen so wohlhabenden Ländern eine Zukunftsperspektive erhoffen.
In diesem Zusammenhang ist es erschreckend, mit wie viel Missgunst bei uns, im soreichen und satten Deutschland, die Menschen, die sich sicher nicht leichtfertig auf den gefährlichen Weg gemacht haben und diese Flucht überlebt haben (2015 ertranken laut offiziellen Zahlen fast 4000! Menschen, bis Mai 2016 wurden auf den Fluchtrouten über das Mittelmeer schon über 2400 Tote gezählt (Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-05/fluechtlinge-mittelmeer-route-todesopfer)), begleitet werden, anstatt sie herzlich und freundlich bei uns aufzunehmen und ihnen eine Zukunft, die nebenbei auch die Zukunftsfähigkeit unseres Landes verbessert, zu bieten.
Das Erstarken von rechtsnational gesinnten ewiggestrigen Dumpfbacken, die sich vermehrt auch aus der so genannten bürgerlichen Mitte rekrutieren (befeuert auch von populistischen Parolen von Parteien, die sich christlich-sozial nennen), hat mein Befremden in der eigenen Kultur verstärkt und derzeit bin ich froh, durch meine kleine Reise auch recht wenig von diesen politischen Themen mit zu bekommen, aber hier hier vor Sizilien holen mich die Realitäten wieder ein.
In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Verein Orienthelfer e.V. hinweisen, die Internetadresse ist folgende:
http://www.orienthelfer.de/
Dort sind Spenden immer willkommen und erreichen auch die Empfänger.

 

Raus aus der Adria und zu einem schönen Ankerplatz

Am Samstag, den 08. Oktober 2016 habe ich dann am Vormittag gut erholt und ausgeschlafen abgelegt, um weiter erst einmal in Richtung Süd-Ost und dann, nach der Rundung des Stiefelabsatzes Kurs West zu fahren, ich habe ja einen Termin am 15.10. in Catania, Sizilien, dort kommen mit Thomas und Max die ersten Mitsegler an Bord.

Im Laufe des Tages schläft der moderate Nordwestwind ein, durch die stürmischen nördlichen Winde der vorherigen Tage steht noch eine kräftige Welle, die das Boot ohne Druck in den Segeln ungemütlich schaukeln lässt, zähneknirschend starte ich die Maschine. In der Höhe vom Verkehrstrennungsgebiet Brindisi absoviere ich die 500ste Seemeile über Grund auf dieser Reise. Zum Sonnenaufgang am nächsten Morgen passiere ich dann den Leuchtturm von Capo D'Ortanto und verlasse damit die Adria, das Binnenmeer im Binnenmeer.

Als nächster Stopp war der Hafen von Santa Maria di Leuca geplant, ein charmanter Ort ganz unten am Absatz des italienischen Stiefels, gut geeignet als Zwischenstation auf dem Weg nach Korfu oder eben aus der Adria raus in Richtung Westen. Zwei mal hatte ich schon in diesem Hafen angelegt (das erste Mal vor 10 Jahren mit der SAVANNAH auf dem Weg zur Marina Stella, dann noch einmal auf einem Überführungstörn von Portoroz/Slovenien nach Denia/Spanien) und habe diesen Platz zu schätzen gelernt.

Leider antwortet die Marina nicht auf meinen Funkanruf und ich beschließe, die gerade mal günstigen Winde auszunutzen und noch ein Stück weiter zu fahren. Als möglicher Liegeplatz auf meiner Route wurde mir in Bari die Marina von Crotone empfohlen, beim Studium der Karte stelle ich fest, dass es in der Nähe ein Naturschutzgebiet mit Ankerplätzen gibt. Da ich derzeit gut ausgerüstet bin und nicht zwingend eine Marina brauche, setze ich Kurs ab auf das Naturreservat bei Capo Rizzuto, um dort vor Anker zu gehen.

Zwei Tage verbringe ich dort, mit einem Abstecher nach Crotone Hafen, um mir die Gegebenheiten mal anzusehen und etwas Diesel zu tanken. Leider lief der Motor schon mehr als gewünscht, geträumt hatte ich davon, mit einer Tankfüllung die ganze Atlantikrunde zu segeln - das wird nichts werden.

In den zwei Tagen konnte ich noch einige Schiffsarbeiten erledigen und habe am Donnerstag Morgen, den 13.10.2016 abgelegt, um pünktlich am Freitag in Catania/Sizilien zu sein und dort auf die Anreise meiner Crew am Samstag zu warten.

Die vorherschenden südlichen Wind haben die ca. 150 Seemeilen nach Sizilien nicht unbedingt leicht gemacht, es waren Tage mit Segeln zum Abgewöhnen, kreuzen, immer hart am Wind, zum Teil auch mit gerefften Segeln, es ging nicht wirklich gut voran, glücklich war ich auch nicht.

Letzendlich habe ich aber dann am Freitag Nachmittag in der Marina NIC in Catania angelegt.

Rauschefahrt durch die Nacht und Pause in Bari

Aus dem Logbuch:

"SuperSuperSupergeiles Nachtsegeln! Nach einem eher bescheidenen Anfang gibt es jetzt eine Raumschotrauschefahrt mit lauter Rockmusik - die letzten 24 Stunden waren ein Payback für den Scheiß-Sonntag..."

Leider ist es dann Heinz Eins, dem Autopilot (ich habe nur einen recht einfachen, aber eigentlich sehr zuverlässigen und sparsamen Simrad Wheelpilot installiert) zu viel geworden, er hat, verursacht durch die kernige Welle, zu viel arbeiten müssen und hat überhitzt. Nun war Handsteuern wie in alten Zeiten angesagt, keine Chance, das Ruder auch nur für kurze Zeit zu verlassen, um den Ersatzautopilot (Heinz Zwei) zu montieren oder einen Tee zu kochen.

Gegen Mittag habe ich dann längsseits in der kleinen, aber netten Marina "A Vele Spiegate" angelegt und erst mal ein bisschen Schlaf nachgeholt. Nachmittags unproblematisches Einchecken.

Die nächsten Tage waren von starken nördlichen Winden mit entsprechend Seegang geprägt, ich bin ein paar Tage im Hafen geblieben, habe ein wenig durchgeschnauft, Bootsarbeiten gemacht, eingekauft und mit an einem Abend auch die verwinkelte charmante Altstadt von Bari angesehen.

Isole Tremitti

Gut ausgeschlafen mache ich mich am frühen Morgen und bei trübem Wetter auf, um die Isole Tremitti, eine kleine Inselgruppe, die etwas nördlich des Sporns des italienischen Stiefels in der Höhe von Termoli liegt, zu erkunden. Davor hatte ich von diesen Inseln noch nie gehört oder gelesen, sie sind mir gestern, als ich eine Unterschlupfmöglichkeit gesucht hatte, beim Studium der Seekarte das erste Mal aufgefallen.

Diese kleine Inselgruppe liegt ca. 50 Seemeilen südöstlich von Ortona, also nur einen gemütlicher Tagesschlag entfernt. Dank Hansel Piccolo (der heißt wirklich so!), meinem italienischen Marinafreund, darf ich abends am Fähranleger fest machen, leider nicht längsseits, wie ich gehofft hatte (eine Motorbratze hat sich da ziemlich breit gemacht), sondern römisch-katholisch mit Buganker, eine ziemliche Herausforderung, wenn man alleine auf einem Boot ist. Der Seitenwind hat diese Übung nicht unbedingt leichter gemacht, dennoch gelingt das Anlegemanöver ganz gut - ich betrachte es als meine erfolgreich absolvierte Gesellenprüfung als singlehander.

 

 

Am nächsten Morgen muss ich aber vor 07:00 Uhr wieder weg sein, denn dann kommt die Fähre. Bei Sonnenaufgang geht der Anker hoch, ich mache eine sehr idylische Inselrundfahrt unter Motor und ankere dann auf der Nordseite der Insel. Die gesamte Inselgruppe ist Naturschutzgebiet, Ankern ist nur an gesondert auf der Seekarte ausgewiesenen Stellen möglich. Mittlerweile ist das Wetter wieder besser geworden, schon gestern bei der Anfahrt hat es allmählich aufgeklart, heute ist es sonnig und warm.

Am Vormittag bin ich damit beschäftigt, das Kuddelmuddel der Reffleinen im Baum zu entwirren, es dauert länger als gedacht, am Ende laufen die Leinen aber so, wie es sein soll. Dazwischen ein netter Besuch der italienischen Küstenwache, sie wollen kurz die Bootspapiere sehen und verabschieden sich dann wieder. Ich muss noch hoch in den Mast, um die Windex, die die Rigger beim Riggcheck so verbogen haben, dass der Windpfeil immer hängen bleibt (da waren wirklich Profis am Werk...), wieder gerade zu biegen, dann beginnt ein entspannter Nachmittag mit kochen, essen, lesen und baden, nur gestört von einigen Touribooten auf Inselrundfahrt und, ziemlich lästig, von Anglern, die den ganzen Tag mit kleinen Motorbooten unterwegs sind. Anscheinend vermuten sie ganz in der Nähe meines Schiffes die schönsten und besten Fische, jedenfalls werde ich den ganzen Tag umkreist und beobachtet.

Als Abends der vorhergesagte Nordwind auffrischt, geht der Anker auf und ich mache mich auf den Weg in Richtung Bari, diesmal mit Rückenwind, mal was Neues und Willkommenes.

Erster Stopp nach 60 Stunden

Dritter Tag, Samstag der 1. Oktober 2016

Mittlerweile kreuze ich den dritten Tag durch die Adria, Wunschkurs ist Süd-Ost, bei südlichen Winden ist selten ein Anlieger möglich, so muss ich aufkreuzen und auf beiden Bügen hart am Wind möglichst viel Höhe laufen. Im Laufe des Tages frischt es wieder auf, der über UKW-Funk ausgestrahlte Wetterbericht der italienischen Küstenfunkstellen (Kanal 68, aktualisiert alle sechs Stunden) warnt vor einem Frontdurchgang mit starken Winden. Das brauche ich nicht und schaue mich nach einem geschützten Platz für die Nacht um, die Wahl fällt auf Ortona, dort hoffe ich, einen Ankerplatz zu finden. Der Ort liegt mehr oder weniger querab meiner Position, so kann ich die Segel ein gutes Stück aufmachen, sofort wird die Fahrt komfortabler, schneller und angenehmer.

 

 

Kontrolle auf hoher See

15 Seemeilen vor dem Hafen, ca.1,5 Stunden nach Sonnenuntergang, habe ich dann ein unangenehmes Erlebnis:

Von hinten hat sich ein Motorboot ohne Positionslichter unbemerkt genähert und aus geringer Entfernung plötzlich einen sehr starken Strahler auf mein Schiff gerichtet. Ich erschrecke fast zu Tode. Nach meiner Kontaktaufnahme über Funk folgt eine ausführliche Befragung zu meinem Boot und zu mir. Trotz mehrmaligem Nachfragen meinerseits verweigert das andere Boot sämtliche Informationen zu seiner Identität, obwohl ich vermute, dass es sich um ein italienisches Behördenboot handelt. Über mein AIS-System sende ich permanent alle relevanten Daten aus, trotzdem muss ich meine MMSI-Nummer, den Schiffsnamen (den sollten sie eigentlich mit ihrem hellen Strahler gut erkennen können), das Rufzeichen, meinen Namen und alles andere mögliche und unmögliche durchsagen, eine gute Übung, im Funkeralphabet zu buchstabieren. Nach 10 Minuten ist die Inquisition zu Ende und das Boot dreht ab, bleibt aber, wie ich auf dem Radarschirm sehen kann, in der Nähe, weiterhin ohne Positionslichter - sehr sehr eigenartig.

In Ortona finde ich um 23:00 Uhr vor der Marina einen Ankerplatz, auf 3,5 Meter Wassertiefe und sandigem Grund hält der Anker wunderbar. Ein kurzes Gespräch mit Ortona Port Control über Funk, ich darf dort über Nacht bleiben, morgen muss ich aber wieder fahren. Der Hafen ist zwar sehr geschützt, macht keinen sehr einladenden Eindruck, weshalb ich dort zwar gerne eine Nacht bleibe, aber auch kein Problem habe, am nächsten Morgen schnell wieder weg zu sein. Nach einem Ankerbierchen falle ich in die Koje und schlafe sofort ein.

Auf See - der erste Schlag einhand nach langer Zeit

Abfahrt und die ersten Seetage:
Marina Stella – Ortona
28.09.2016, Eintrag im Logbuch:

„Nachmittags und Abends heitere Spiele mit den vier Lieblings- „Fs" der Segler: Fischer, Frachter, Fähren und Verkehrstrennungsgebieten. Man kann wirklich sagen, auch VOR Venedig, da ist was los! Jetzt, 22:30 Uhr, wird es etwas ruhiger."


Am ersten Tag ist das Wetter schön, mit 23°C angenehm mild und sonnig. Dazu 2-3 Bft aus Süd, es geht mit zwischen 4-6 Knoten Bootsgeschwindigkeit (für die Nichtnautiker: so ungefähr mit 10 km/h) in Richtung Süd-Ost.

Die Nacht ist ruhig und ich versuche, mich daran zu gewöhnen, in 30 Minuten-Intervallen zu schlafen, so einigermaßen funktioniert es, aber eine richtig erholsame Nachtruhe geht anders. Zwischen Ausguck halten, Segel trimmen, Kurse absetzen und dösen beschäftige ich mich mit Einstellmöglichkeiten der neuen Navigationselektronik (Kartenplotter und Radar) und der AIS-Anlage, irgendwann gelingt es mir wenigstens, die dauernd aufpoppenden Alarmmeldungen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren und die verschiedenen Anzeigemodi meinen Bedürfnissen anzupassen.

 

 

Kurs Süd- Ost

Der zweite Tag ist sonnig und leider schwachwindig, dementsprechend sind 48 Seemeilen unter Maschine zu verzeichnen. Ich nutze die ruhige See und mache klar Schiff, verräume und staue all die Sachen, die ich zur Abfahrt erst einmal irgendwo hin gestellt hatte. Derzeit habe ich ja auf dem Boot einen großen Platzluxus, ich bin alleine und habe drei Kabinen zur Verfügung. Wie immer schlafe ich in der kleinen Achterkabine an Backbord, dort sind auch meine Taschen mit den Anziehsachen gestaut. Auf die anderen beiden Kabinen und die Lotsenkoje verteilen sich noch Klappboxen mit Unterlagen, Farben und Lacken sowie den Werkzeugen, dass alles muss noch sinnvoll eingeräumt werden. Daneben komme ich dazu, das Deck zu waschen und auch innen ein bisschen sauber zu machen. Da ich unter Maschine parallel zum Verkehrstrennungsgebiet nördlich von Ankona unterwegs bin, ist so gut wie kein Schiffsverkehr, auch die Fischer sind am Nachmittag noch nicht auf See, so kann ich auch etwas Schlaf nachholen.

Abends frischt der Wind auf, leider aus südlichen Richtungen (SE-SW), endlich kann der lärmende Motor abgestellt werden. Hart am stärker werdenden Wind mit entsprechender Lage und sich schnell aufbauenden unangenehm kurzen Wellen, nicht wirklich schönes Segeln.

Im Laufe des Abends frischt es weiter auf, weiterhin aus Süd-Ost, also aus der Richtung, in die ich fahren möchte. Das bedeutet Kurs hart am Wind, komfortables Segeln geht anders. Es wird Zeit, die Segel zu verkleinern, die Reffleinen, um das Unterliek durch zu setzten, sind noch nicht angeschlagen, das ist aber ein Klacks – eigentlich.


Zitat aus dem Logbuch:
Wenns mal wieder länger dauert...
Um 22:30 Uhr wollte ich nur mal schnell das Groß einreffen, dass die Reffleinen noch nicht angeschlagen waren, wusste ich, ist ja kein Problem. Kaum eine Stunde später stand dann das Groß auch schon wieder, wie geplant im zweiten Reff. Der Palstek von Michi dem Supersegler hatte sich beim Durchsetzen gelöst und der Unterliekstrecker verschwand im Baum...

Bei meinen Versuchen, die Leine wieder aus dem Baum heraus zu friemeln (im Dunklen, bei 30 Grad Schräglage und Hacksee ein besonderer Spaß), ist mir aufgefallen, dass die vier Unterliekstrecker (für volles Segel und die drei Reffs) nicht so laufen, wie es sein sollte, es gab mehrere Überkreuzungen – nicht optimal – das richtig zu sortieren wird ein weiteres Projekt, wenn es mal wieder ruhiger ist.

28.09.2016: ABFAAAAAHHHHRT!

Am Donnerstag, den 28.09.2016, ist es dann morgens soweit. Ich bin schon um halb fünf aufgewacht, mit Anspannung und Vorfreude, auf all das, was im nächsten halben Jahr so kommen wird und hab rum gewurschtelt.

Wetterbericht eingeholt, nicht optimal, aber geht schon, letzte Besorgungen (der Bäcker hatte leider zu, aber im Alimentari gab es auch Brot), süße Teilchen von Mauros Bar gekauft, den Zigarettenvorrat sicherheitshalber dort auch noch aufgestockt, eine Abschiedsrunde mit Kaffee im Aufenthaltsraum mit den Leuten aus der Marina und dann gings um 08:45 Uhr los.

Hansel, der schon den ganzen Sommer an seinem Katamaran "Pause" (ein sehr spannendes Projekt) baut und Frank von der "Free and Easy" helfen mir beim Ablegen.

Mit schneller Fahrt in Richtung Lagunenausgang, damit ich bei Hochwasser bestimmt an der seichten Stelle bin und nicht durch den Schlick pflügen muss.

Kurz vor 10:00 Uhr am Flach, das Echo zeigt noch 1,7 Meter Wassertiefe an (bei 82 cm Hochwasser!) und dann bin ich in der Lagune von Marano.

Bei der Flussfahrt ist mir aufgefallen, dass es bestimmt eine gute Idee wäre, Gangway und Banana Boot noch fest zu binden, in der Lagune lasse ich das Boot treiben und mache alles wirklich seeklar.

Dann an Lignano vorbei, auch hier ist es noch beunruhigend flach, zwischen 2,5 und 3,5 Meter, ich bin froh, als dann irgendwann wenigstens 35 Meter auf dem Echolot angezeigt werden.

 

26.09.2016: Das Boot kommt wieder ins Wasser

Vor genau 10 Jahren, am 26.09.2006, habe ich am Kranbecken der Marina Stella die damalige Familienzeit unter Segeln beendet:

Der Logbucheintrag damals war recht lakonisch:

"Fest gemacht vor Kranbecken Marina Stella nach idyllischer Flussfahrt mit Schwäne füttern und einiger Sucherei, dabei gleich die Wasserliegeplätze besichtigt.

Krantermin Mittwoch, ca. 09:00 Uhr.

Heute geht also nach 13 Monaten, 11717 Seemeilen und vielen Erlebnissen, einer W-O-Atlantiküberquerung und 2019 Seemeilen Einhand diese Reise recht unspektakulär zu Ende..."

Um einen genauen Termin zu haben und auch, weil ich es charmant finde, solche Jahrestage ernst zu nehmen, hatte ich eigentlich den Start für diese neue Fahrt auf dieses Datum gelegt.

Da aber die Rigger, die Mast und Wanten untersuchen sollten (die Schiffs-Versicherung wollte unbedingt den Nachweis, dass das Rigg überprüft wurde), erst am Dienstag Zeit haben, hat sich die Losfahrt nun ein wenig verzögert, was mir nicht soooo ungelegen kam, denn es gab doch noch einiges zu machen: So ist mir z.B. schon am Samstag eingefallen, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, einen neuen Antifouling-Anstrich des Unterwasserrschiffs noch zu machen...

Zumindest ist das Schiff aber heute ins Wasser gelassen worden - ein gutes Gefühl!

Reiseklar? Arbeiten im August

Während viele Marinakollegen mit ihren Schiffen die Adria unsicher machten, hatte ich weiter viel Spaß mit Renovierungsarbeiten. Das Wetter war top - sehr stabil schön und nicht mehr ganz so prügelheiß wie noch im Juli. Auch die üblichen Abendgewitter, die mir schon einige Lackierarbeiten versaut haben, fehlten erstaunlicher Weise, so konnte ich mich ausbreiten, ohne jeden Abend hektisch alles ins Trocken bringen zu müssen.

Die Arbeiten gingen voran, wenn auch nicht in der Geschwindigkeit, die ich mir erhofft hatte, dadurch wurden die Tage lang und die Nächte kurz - aber was gibt es Schöneres, ein Schiff für eine Reise vorzubereiten? Naja, wahrscheinlich dann auch auf Reisen zu gehen - so hoffe ich wenigstens...

Der Navigationsbereich ist sehr schön geworden, die Verkabelung der neuen Elektronik (Kartenplotter, Radardom, GPS-Antenne und Class B active AIS) war hell of a job, aber jetzt ist alles angeschlossen und funktioniert wunderbar.

Vor dem Einbau des neuen Herd hat es sich angeboten, die Nische abzuschleifen und neu zu lackieren, die Aufhängungen für die Halbkardanik mussten eingepasst werden und in diesem Zuge konnte ich auch die von irgendeinem Voreigner angekohlten Teak-Leisten (hat mich seit 11 Jahren angekotzt) ersetzten.

Der restliche Deckbelag wurde geklebt und die 25mm Mahagoniespanten der Bugverstärkung mit drei Lagen 160g Glasfasermatte mit Epoxidharz einlaminiert.

Weil es eh schon egal war, habe ich noch eine neue Toilette gekauft, die alte (augenscheinlich schon seit vielen Jahren an Bord) hatte einige Risse an den Befestigungsschrauben am Kunststoff, außerdem war die Pumpe nicht mehr die Beste. Natürlich hat sich bei der Demontage des alten WCs gezeigt, dass auch das Podest, auf dem die Schüssel montiert ist, eine Überarbeitung gut vertragen könnte, was wieder einen halben Tag gekostet hat - dafür ist auch hier alles besser als je zuvor.

Daneben viele kleine Arbeiten aus der Rubrik "das müsste ich auch mal machen", deren Auflistung jeden Rahmen sprengen würde...

Auswintern und so

Ende Juli ging es dann endlich zum Boot, die "To Do"-Liste war lang, um sorgenfrei im Herbst Richtung Atlantik und Karibik starten zu können.

Daneben wollte ich natürlich sehen, ob das Schiff gut durch den Winter und das Frühjahr gekommen war.

Viele Projekte standen auf der Liste, die Deckrenovierung musste abgeschlossen werden, das bedeutete vor allem: Schleifen, Spachteln, Schleifen, Spachteln, Schleifen, Lackieren, Belag aufkleben - die Festool Rotex 150 war im Dauereinsatz.

Weitere Arbeiten betrafen den Einbau der neuen Technik, eine deswegen erforderliche Umgestaltung des Navigationsbereichs, die Verstärkung des Bugbereichts überhalb der Wasserlinie und die damit zusammenhängene Renovierung der Bugkabine, um endlich auch im Vorschiff eine schöne Kabine zu haben (die Achterkabinen wurden schon in den vergangenen Jahren schiffig renoviert).

Auch wurde endlich das Vorstag erneuert (war wohl aus den frühen 1990er Jahren und längst überfällig - warum es bei der Riggrenovierung in Grenada 2006 nicht auch erneuert wurde, kann ich mir heute nicht mehr erklären).

Das Großsegel habe ich zur Kontrolle zum Segelmacher gebracht, es soll Ende August fertig sein, die Genua wurde schon in München kontrolliert und repariert.

Die EPIRB (Notfunkbake - Emergency position-Indicating radiobeacon) wurde zum Batteriewechsel und zur Kontrolle geschickt, auch die Rettungswesten sind gerade bei der Wartung, solche Vorarbeiten machen auch in Freising die Tage lang.

Die geplanten zwei Wochen habe natürlich nicht gereicht, zum Glück konnte ich noch eine weitere Woche frei nehmen und weiter an diesem Projekt bei sehr sommerlichen Temparaturen arbeiten - fertig geworden bin ich aber natürlich nicht - Fortsetzung im August...

April Mai Juni

Regnerisches Wetter, der Sommer lässt auf sich warten und Erwerbsarbeit gibt es genug. Trotz des sehr wechselhaften Frühlings und Frühsommers sind meine Oberarme gut gebräunt, ich denke aber, es handelt sich eher um Rost...

Da sich beim Boot nicht neues getan hat, gibt es hier mal ein paar Blumenbilder (es war ideales Wuchswetter für die meisten Pflanzen, Sedum vielleicht ausgenommen).

Einzige Neuigkeit zum Boot:

Nach langem Suchen konnte ich endlich einen Versicherungsmakler finden, der zu noch akzeptablen Konditionen bereit war, mein Boot Kasko zu versichern, bei den meisten Gesellschaften war das Schiff zu klein, zu alt und zu popelig. Eine Police hätte ich aber bekommen, wenn ich den Wert auf dem Papier mal schnell verdoppelt hätte (entsprechend teurer wäre aber dann auch die Versicherungsprämie gewesen - an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Preuss Yachtversicherungen ;-) ).

Marina Stella Cantieri

Das Boot hält sorgsam vorbereitet und schön eingemummelt Winterschlaf und sammelt Kraft für die Reise ab Herbst. Im Frühsommer sind umfangreich Arbeiten geplant, außerdem muss die neue Navigationselektronik (Simrad 3G Broadbandradar, Weatherdock EASY AIS) eingebaut, verkabelt und vernetzt werden. Schon jetzt ist das Schiff in einem wesentlich besseren Zustand als beim Kauf 2005, mit den weiteren Updates, Verbesserungen und Verschönerungen ist die SAVANNAH fit wie noch nie - ich freue mich schon sehr auf die Tour!

NEU gegen ALT

Bisher hatte ich lediglich ein altes, aber sehr gutes und robustes GPS-Gerät (das klassische Furuno GPS 31) an Bord, navigiert wurde küstennah ausschließlich terrestrisch und mit Papierseekarten.

Da aber die alte und ziemlich einfache Radaranlage von JVR schon letzten Sommer bei der Darstellung und dem sicher schon 20 Jahre alten Display Schwächen und Fehler gezeigt hat (und ich nicht mehr ohne die Möglichkeit eines Radar fahren möchte), habe ich mich in Düsseldorf über moderne Radaranlagen informiert und mich für ein neues System entschieden, ein Broadbandradar von Simrad.

Zur Darstellung benötige ich ein Display, damit zieht demnächt ein 12" großes Mäusekino mit allen Möglichkeiten (v.a. elektronische Seekartenplotter und AIS-Darstellung als Overlay) am Navtisch ein.

Diese Entwicklung betrachte ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Einerseits bin ich ein sehr großer Anhänger der klassischen Oldschoolnavigation (erste Versuche 2014 mit dem seit 2005 zur Ausstattung gehörenden Sextanten waren durchaus vielversprechend), andererseits macht es natürlich die Navigation um einiges einfacher. Dennoch werden weiterhin die Seekarten auf dem Navtisch liegen, so hoffe ich zumindest...

Reisevorbereitungen Mitte März 2016

Folgen eines Messebesuchs

Ende Januar war ich zusammen mit Ralph, einem Marinakollegen und passionierten Schnäppchenjäger (ihm ist es gelungen, eine sehr günstige Bahnfahrt und ein tolles und nettes Quartier zu buchen, sogar für den Messeeintritt hat er billigere Karten gefunden!) für zwei Tage auf der großen Bootsmesse in Düsseldorf, vor allem, um mich über die aktuellen Elektronikentwicklungen und deren sinnvolle Vernetzung zu informieren. Es waren anstrengende und gewinnbringende Messetage mit vielen schönen Begegnungen mit alten Bekannten und dem Kennenlernen neuer Menschen.

Hilfreich und sehr nett war beispielsweise der Besuch auf dem Messestand der Firma Weatherdock Nürnberg, bei der ich im Messenachgang ein AIS-System (active, class B, meiner Ansicht nach das Beste, siehe Bilder) gekauft habe. Daneben ist dort die Entscheidung zu einer grundlegenden Änderung des Navigationsequipments auf meinem Schiff gefallen.





Für eventuelle Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Herzlichst
Familie Schmidtner

Ferienhof Schmidtner - Familie Schmidtner
Biberbach 30 - 92339 Beilngries
Tel.: 08461 1437, Fax: 08461-9425
E-Mail: info@schmidtner-biberbach.de, www.schmidtner-biberbach.de

Inhaber: Anni und Hans Schmidtner | USt-Nr.: 171 269 31077 | Sitz des Unternehmens: Biberbach